Sommerfreizeit im Pfadfindercamp 2004
Viel Regen – viel Spaß
Obwohl die Woche vom 11. bis 18. Juli 2004 sehr regnerisch war, hatten doch alle 37 Mädchen und Jungen ihren Spaß. Im Pfadfindercamp erlebten die Kinder aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine abwechslungsreiche und spannende Woche.
„Ganz schön mutig“
Die Sommerfreizeit stand unter dem Motto „Ganz schön mutig“.
Die Kinder konnten von Menschen lernen, die in ihrem Leben Mut bewiesen
und Gott vertraut haben:
David und Jonathan hielten ihre Freundschaft trotz größter Lebensgefahr,
Gideon kämpfte mit wenigen Männern gegen eine riesige Übermacht,
Jeremia ließ sich nicht von Drohungen einschüchtern
und wurde aus einem Schlammloch von einem Ausländer gerettet.
Ein richtiger Lehmofen
Hauptaktion dieser Freizeit war der Bau eines Lehmofens. Dazu informierten
sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder zuerst im Langobardendorf in Zethlingen,
wie man das richtig macht.
Dann schleppten alle fleißig Lehm und bauten
einen großen Lehmofen, der dann zum Backen genutzt wurde. Die Kinder haben auch
selbst kleine Öfen gebaut, von denen etliche sogar funktionierten!
Ausflüge, Spiel und Spaß
Die Kinder haben nicht nur Lehmöfen gebaut, sondern sind mit dem Förster durch den Wald gegangen und haben viel gelernt über die heimischen Tiere und Pflanzen. Es gab einen Fuchsbau, Ameisenhaufen und Wespennester zu bestaunen.
Wie immer gehörten viele Geländespiele zum Programm:
Das Hinkelsteinspiel mit den Galliern und den Römern,
ein Goldgräberspiel mit Räubern,
und ein Robinson-Spiel.
Eine Windmühle in Aktion mit funktionierendem Mahlwerk haben die Kinder bestaunt und am letzten Tag waren alle im Schwimmbad mit den Eltern baden.

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