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"...ich mache alles neu!"


Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

Bibel-Icon1. Mose 1,31a

Wie Menschen unsere Welt beurteilen, hängt weitgehend von der geistigen Brille ab, durch die sie sie betrachten. Ein Philosoph des Altertums bezeichnete unsere Welt als die beste aller möglichen Welten. Er sah unseren Planeten zweifellos durch eine sehr rosarote Brille. Im Gegensatz dazu beurteilte der Philosoph Arthur Schopenhauer unsere Erde als die schlechteste aller Welten. Er sah alles durch eine sehr dunkle Brille. Wer von beiden hat Recht? Ich denke keiner.

HändeAls der vollkommene Gott einst unsere Erde schuf, war sie wirklich so, wie sie nicht besser hätte sein können. Selbst Gott, dem nicht der kleinste Fehler entgeht, fand nichts, was er beanstanden konnte. Sein Urteil lautete:

„Alles war sehr gut!“

Diese einwandfreie Welt hat Gott unseren ersten Eltern Adam und Eva anvertraut. Sie sollten in ihr leben, sie mit ihren Nachkommen füllen, sie pflegen und bewahren. Doch leider hat der Mensch durch Verführung und Ungehorsam unsere Welt in den Sündenfall hineingerissen. Dadurch ist sofort ein Prozess der Entartung und des Verderbens in Gang gesetzt worden. Seitdem sind vergebliche Mühe, Schmerzen, Gewalt, Krankheit, Ungerechtigkeit, Hass, Krieg, Verbrechen und zuletzt immer wieder der Tod in unserer Welt heimisch geworden. Sie ist damit weit davon entfernt, noch eine „sehr gute“ Welt zu sein. Aber ist sie damit wirklich schon die schlechteste aller möglichen Welten? Ich denke nicht. Finden wir nicht in ihr trotz aller eingetretener Mängel dennoch immer noch ergreifende Schönheiten, Vertrauen, echte Liebe und Freude, die uns beglücken?

Vor allen Dingen ist Jesus Christus in unsere entartete Welt gekommen und hat uns durch seine Liebestat am Kreuz vor dem Untergang bewahrt. Durch die Hingabe seines Lebens hat er einen Ausweg aus aller Verlorenheit gebahnt und uns eine lebendige Hoffnung geschenkt.

Wer Jesu große Liebe erkennt, ihm sein Leben anvertraut, ist gerettet. „Siehe, ich mache alles neu!“ Bibel-IconOffb 21,5 Wenn das verwirklicht wird, gibt es keine schlechte Welt mehr, sondern sie ist wieder zur „sehr guten“ Welt Gottes geworden. Alles Schwere, Leidvolle und Unzulängliche ist dann für immer vorbei. Gott möchte so gern, dass auch wir in dieser vollkommenen Welt Gottes nicht fehlen. Lasst uns auch heute dieses alles überragende Angebot Gottes annehmen und mit seiner Kraft festhalten, bis Gott seinen Liebesplan mit unserer Welt vollendet!

Reinhold Paul
© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung
Bild: © Andreas Lochmann / PIXELIO

Bibeltexte

Losung des Tages

5. September 2010
Gelobet sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm gehören Weisheit und Stärke!
Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker.
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